Aikido für Kinder

von 6 - 9 Jahren
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Im AIKIDO werden die Kinder im Sinne einer Bewegungsfrüherziehung auf verschiedenen Ebenen angesprochen. Sie üben Bewegungsformen, Koordination, Konzentration und soziales Miteinander. Ihr Bewegungsdrang wird unterstützt. Selbstbewusstsein, Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten werden gefördert. Die Wahrnehmungsfähigkeit sollen verbessert werden. Das eigene Körperbewusstsein soll positiv beeinflusst und gefestigt werden.

Wir wollen daher:

  • laufen und dabei die Übersicht bewahren
  • schieben und stoßen ohne dem Trainingspartner weh zu tun
  • stark sein und dabei die eigenen Kräfte richtig einschätzen
  • keine Angst haben, nur Respekt
  • Mut haben, aber auch nicht übermütig sein
  • mit anderen zusammen trainieren – ohne Ansehen wer es ist
  • eigene Fortschritte machen und auch den Trainingspartner darin unterstützen und
  • der Unterricht soll natürlich Spaß machen

Der Unterricht besteht aus verschiedenen Elementen, welche „Grundbausteine“ darstellen, d. h. in jeder Trainingseinheit vorkommen und aus zusätzlichen „Bausteinen“, die nach Zusammensetzung der Gruppe oder Ziel des jeweiligen Unterrichts eingesetzt werden: Folgende Elemente sind „Grundbausteine“ des Unterrichts:<

  • Unterrichtsbeginn: Wir verbeugen uns in Richtung des Übungsraumes und betreten gemeinsam die Mattenfläche. Alle Kinder sitzen in einer Reihe gegenüber dem Lehrer. Jeweils ein anderes Kind betätigt eine Klangschale und alle Kinder schließen die Augen, bis der Ton nicht mehr zu hören ist. Dann verbeugen wir uns nochmals gemeinsam.
  • Laufen und toben auf unserer großen Mattenfläche
  • Gymnastik und Dehnübungen
  • Grundlagen der Fallschule
  • einfache AIKIDO-Basis-Techniken
  • Spiele (die Schlange, Feuer/Wasser/Sturm,…)
  • Unterrichtsende: Alle Kinder sitzen wieder in einer Reihe dem Lehrer gegenüber, ein Kind betätigt die Klangschale und wir verbeugen uns.
  • Anschließend rufen die Kinder: Bis Montag/bis Donnerstag… 🙂

Hinzu kommen Übungen, bei denen die Wahrnehmung geschult wird. Wir machen Fitness-Übungen und gehen an die Sprossenwand.
Die Eltern können im Vorraum zuschauen.

Ich bin euer Trainer: Peter. Ich bin Vater von mittlerweile 3 erwachsenen Kindern und trainiere seit  35 Jahren Aikido. Es macht mir Freude, immer wieder „klein anzufangen“. Ich freue mich auf ein spielerisches Training voll Spaß und Freude an der Bewegung mit EUCH!!!

Neue Kinder sind jederzeit herzlich willkommen!


 

Fragen zum AIKIDO

Was bedeutet AIKIDO?

Das Wort AIKIDO setzt sich aus drei Silben zusammen, die folgende Bedeutung haben: AI – Liebe bzw. Harmonie, KI – Energie, DO – Weg.

Wo findet AIKIDO statt?

Im Dojo. Das Dojo ist der Übungsraum, in dem das tägliche Training auf der Tatami stattfindet. Tatami ist das japanische Wort für Matte.

Was trägt man beim AIKIDO?

Der übliche Anzug ist ein Gi. Das ist ein weißer Anzug, der aus einer Jacke, einer Hose und einem weißen Gürtel besteht. Die Füße bleiben barfuss.

Woher kommt AIKIDO?

Der Ursprung des AIKIDO liegt in Japan und wurde durch Morihei Ueshiba auf der Grundlage der traditionellen Kampfkünste zu einer Selbstverteidigungskunst um ca. 1930 entwickelt.

Wie funktioniert AIKIDO?

Nach einem Aufwärmprogramm werden die verschiedenen Techniken Schritt für Schritt zusammengesetzt und miteinander geübt.

Was passiert im AIKIDO?

Die Energie des Angreifenden wird vom Abwehrenden aufgenommen und mit Hilfe von Techniken an diesen zurückgeleitet. Durch Aufmerksamkeit, Körperbeherrschung und natürliche Bewegung wird der Angreifer kontrolliert. In Partner- und in Gruppenübungen werden der wechselseitige Angriff sowie die Abwehr geübt.

Ist AIKIDO eine Kampfsportart?

AIKIDO ist eine aggressionslose Kampfsportart. Es findet kein Wettkampf und damit auch kein Kräftemessen statt. In Partner- und in Gruppenübungen werden der wechselseitige Angriff sowie die Abwehr geübt. Der Fortschritt bzw. der Reifegrad des Einzelnen wird in Kyu- und später dann in Danprüfungen gemessen.

Was noch? – Wir machen Prüfungen.

Die Prüfungen werden in den Monaten vor der Weihnachtszeit intensiv vorbereitet. Die Kinder und Jugendlichen sollten dann möglichst regelmäßig zum Training kommen, da die Prüfungsordnung  „stramm“ ist. Während der Vorbereitung sehen wir, ob jeder das Pensum bewältigen kann und damit auch die Prüfung bestehen wird. Zur Vermeidung von zu großer Aufregung haben wir Zwischenstufen für das Bestehen einer Prüfung eingeführt, in der nur Grundkenntnisse für den jeweiligen Kyu vorhanden sein sollten. Nach bestandener Prüfung werden die jeweiligen Farben auf die Gürtel genäht. Die Teilnehmer sitzend während des Trainings auch in der Reihenfolge ihrer Graduierung.

Kontakt

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