Aikido

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FAQ - Häufige Fragen

Essenz

Essenz

Wenn es gelingt, ein Lagerfeuer zu entfachen, an dem sich alle wärmen, ist der Dojo-Cho auf dem Weg. Wenn seine Schüler Holzscheite hinzu legen und das Feuer größer und intensiver wird, kommen alle voran. Hat der Dojo-Cho die Überzeugung, alles was er weiß zu zeigen und seine Schüler besser zu machen, als er es selbst ist, kann es weiter gehen..

Worum geht es im Aikido?

Der Weg „Do“ ist im Aikido der zentrale Gedanke. Zu Beginn hat die Idee der Selbstverteidigung eine wesentliche Bedeutung. Die Techniken werden mit dem Ziel der Verbesserung von Bewegungsablauf und Präzision geübt. Dabei ist die Klarheit des Angriffs durch den Partner die Voraussetzung. Es werden Verteidigung und Angriff in wechselnden Rollen geübt. Die Möglichkeit der Selbstverteidigung entsteht erst nach vielen Jahren des Übens. In der weiteren Entwicklung werden zusätzliche Aspekte wesentlich, deren Bedeutung im Verlauf zunimmt. Atmung, Präsenz und Durchlässigkeit des Körpers führen zu Stärke. Die Klarheit des eigenen Angriffs unterstützt die Entwicklung des Partners. Energiefluss und Kontakt führen zu Harmonie in der Bewegung. Die aufgerichtete Haltung des Körpers beeinflusst die innere Haltung in Ruhe und Bewegung. Klarheit und Wachheit beginnt, wenn Bilder im Kopf verschwinden und die Realität sichtbar wird. Der „Blick“ entwickelt sich für „das Ganze“, der Weg führt weg vom Detail. Im Vordergrund steht zu sich (zurückfinden) selbst finden, durch Achtsamkeit in Ruhe und Bewegung, in Übereinstimmung mit sich und der Umgebung. Die Bewegungen werden natürlicher und durchlässiger. „Du musst hinhören, wenn Du antworten willst und mit dem Herzen sehen“. Es ergeben sich im Verlauf der Entwicklung wertvolle Ansätze für das tägliche Leben und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, die den Selbstverteidigungsgedanken in den Hintergrund treten lassen.

Unser Fokus

Was wollen wir in unserem Dojo vermitteln?

Wir haben unterschiedlich lange AIKIDO geübt, verschiedene Stilrichtungen und Techniken kennen gelernt und festgestellt, dass es auf dem Weg überall Gemeinsamkeiten gibt. Diese sind durch unsere Lehrer bestimmt, sie werden durch unsere unterschiedlichen Erfahrungen bereichert. Wir wollen zum Einen die Möglichkeit bieten, die Übungen zu erlernen und effektive Selbstverteidigung zu praktizieren. Es soll die Technik, ihre Prinzipien und der Umgang von Körper und Geist verstanden werden. Das Training ist gewaltlos. Wir wollen weiter die Fähigkeit zur Entwicklung eigene Möglichkeiten fördern, über die Technik hinaus zu wachsen. In der Begegnung mit dem Partner, vor der Berührung, in dem Kontakt und nach Abschluss der Bewegung soll die Aufmerksamkeit für das eigene Handeln und den Energiefluss des Partners entwickelt werden. Darüber hinaus soll die Ernsthaftigkeit und Präsenz, die eigene Zentriertheit, Entspannung und Harmonie in der Bewegung erlernt werden. Ziele der Weiterentwicklung sind die Wertschätzung des Partners, Selbstvertrauen, und Offenheit der eigenen Persönlichkeit, Erhaltung und Entwicklung von Gesundheit, Kreativität und Flow. Die Achtsamkeit für die eigene Person, für den Partner und den Raum und damit für die gegenwärtige Situation soll sich entwickeln – über den Sport hinaus.

Ursprung

Woher kommt Aikido und was war der traditionelle Gedanke?

 

Aikido wurde durch Morihei Ueshiba auf der Grundlage der traditionellen Martial Arts als Kampfkunst zur reinen Selbstverteidigung entwickelt. Morihei Ueshiba wurde 1883 in Japan geboren. In jüngeren Jahren übte er verschiedene Stile im jujitsu, daitoryu-(aiki)jujitsu, Schwert- und Speerkampf. Es heißt, dass er viele Jahre zurückgezogen lebte, die Techniken der Kampfsportarten und die Bewegungen der Waffentechniken mit eigenen Körperbewegungen innovativ verband. Er integrierte weiterhin religiöse und politische Ideologien/Ideen. Diese für damalige Zeiten moderne Entwicklung nannte er zunächst „aikibudo“ und „aikinomichi“. Im Jahr 1942 gab er ihr den Namen Aikido. Für ihn warAikido nicht der Weg des Kampfes um den Feind zu besiegen. Es ging vielmehr um die Entwicklung des KI (der vitalen Energie des Einzelnen) und der friedliche Aussöhnung mit sich selbst und den Anderen. Morihei Ueshiba gründete das Honbu Dojo in Tokyo um Aikido zu unterrichten und zu verbreiten. Er starb 1969 im Alter von 86 Jahren.

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